E1 Series
Acht Rennen, vier Kontinente, zehn Teams – und Promi-Eigentümer aus den größten Namen des Welt-Sports und der Entertainment-Industrie. Die UIM E1 World Championship ist die erste vollelektrische Powerboat-Serie der Welt.
Die E1 Series ist das, was passiert, wenn Alejandro Agag – der spanische Erfinder von Formula E und Extreme E – sich fragt, wie man Powerboats elektrifizieren und gleichzeitig zur Showbühne machen kann. Das Konzept: Boote, die auf Hydrofoils nahezu lautlos über das Wasser gleiten, mit einer Geschwindigkeit von fast 100 km/h. Pilotinnen und Piloten in Einsitzer-Cockpits. Teams, die von Stars aus Sport und Entertainment besessen sind. Und ein Format, das sich an Formula E orientiert: Stadtfeste auf dem Wasser, in den Hafenanlagen großer Metropolen.

Der RaceBird – ein neuer Bootstyp
Alle Teams fahren denselben Bootstyp: den E1 RaceBird. Eine elektrische Foilboot-Konstruktion, entwickelt von SeaBird Technologies und Victory Marine, mit standardisiertem Batterie- und Antriebssystem. Das bedeutet: Der Wettbewerb hängt vom Piloten und der Strategie ab, nicht von der Hardware-Entwicklung. Mercury Racing liefert die Motoren, was der E1 strategisch eine ungewöhnliche Industrie-Anbindung verschafft – Mercury sieht die Serie als Testgebiet für künftige elektrische Marine-Antriebe.
Bei jedem Team der E1 Series starten eine Pilotin und ein Pilot. Die Rotation beider Fahrer ist fester Bestandteil des Rennformats – beide kommen an jedem Event-Wochenende zum Einsatz. Der Ablauf eines Rennwochenendes gestaltet sich wie folgt: Am ersten Tag finden Training und Qualifikation statt. Am zweiten Tag werden die Gruppenrennen, das Race Off und das Place Race ausgetragen, bevor es in das Finale 1 und Finale 2 geht.

Zehn Teams, ein Promi-Aufgebot
Was die Promi-Inhaber strategisch tun: Sie geben der Serie eine Reichweite, die ein junger Sport in dieser Form nie organisch erreichen würde. Wenn Tom Brady ein Powerboat besitzt, schauen Fans zu. Wer LeBron James einen Sieg gönnt, postet darüber. Die E1 nutzt diese Mechanik bewusst – und kombiniert sie mit der „Blue Imprint Championship“, einer parallelen Wertung, die Teams nach ihrem ökologischen Engagement in den jeweiligen Renn-Regionen bewertet.
Zu den Eigentümer-Teams gehören Namen wie Tom Brady (Team Brady), LeBron James (Team AlUla), Rafael Nadal (Team Rafa), Steve Aoki (Team Aoki), Didier Drogba, Virat Kohli, Russell Westbrook und weitere. Die Bedeutung dieser Eigentümer für die Wahrnehmung der Serie ist beträchtlich: E1 ist auch ein Marketingkonstrukt, das die Welten von Profisport, Entertainment und Nachhaltigkeit kombiniert.

Vier Kontinente, acht Stationen
Eine E1-Saison umfasst typischerweise acht Stationen auf vier Kontinenten – Naher Osten, Europa, Afrika und Nord-/Südamerika. Klassische Stopps sind Jeddah (Saudi-Arabien), Lake Como (Italien), Dubrovnik (Kroatien), Monaco, Lagos (Nigeria), Miami (USA), und neuere Stationen wie die Bahamas. Die UIM (Union Internationale Motonautique) hat E1 eine exklusive Welt-Lizenz bis mindestens 2047 erteilt – ein außergewöhnlich langfristiges Bekenntnis.
More Than Sports TV präsentiert euch regelmäßig die Highlights aller Veranstaltungen der E1 Series.
E1 Series
- Erste vollelektrische Powerboat-Weltmeisterschaft
- Gegründet von Alejandro Agag (auch Erfinder der Formula E)
- 8 Rennen pro Saison auf 4 Kontinenten
- RaceBird-Spec-Boats (SeaBird Technologies / Victory Marine, Mercury-Racing-Motor)
- 10 Teams, je 1 Pilot + 1 Pilotin
- UIM-Lizenz bis 2047.
Nächste Ausstrahlung: E1 Series
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