Indycar
8 Rennen pro Saison, das Indianapolis 500 als Mittelpunkt, eine Mischung aus Ovalen, Stadtkursen und permanenten Rundstrecken. Die NTT IndyCar Series ist die Spitze des amerikanischen Open-Wheel-Motorsports und steht in einer Tradition, die mit dem ersten Indianapolis 500 im Jahr 1911 begann.
Die IndyCar Series, wie sie heute existiert, geht auf eine bewegte Geschichte zurück. Im Kern stehen sich nach langer Konkurrenz die Serien CART und IRL gegenüber, die sich 2008 wieder zur heutigen IndyCar Series zusammenschlossen. Veranstalter ist Penske Entertainment, Hauptsponsor seit Jahren die NTT Group. Die Serie firmiert als „premier open-wheel championship of North America“.
Drei Streckentypen, ein Auto

Was die IndyCar Series einzigartig macht, ist die Mischung aus drei Streckentypen, die in einer Saison gefahren werden müssen: Ovale (von kompakten Short Tracks wie die Milwaukee Mile bis zu den großen Speedways wie dem Indianapolis Motor Speedway), permanente Rundkurse (wie der Barber Motorsports Park, Road America, Laguna Seca) und Stadtkurse (Streets of St. Petersburg, Long Beach, Detroit). Diese Mischung verlangt Fahrern, Ingenieuren und Teams eine außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit ab – und macht die IndyCar Series konkurrenzfähig und einzigartig.
Alle Teams fahren das gleiche Chassis – einen Dallara DW12 mit Hybrid-Antriebskomponente. Motorenherrlich konkurrieren Honda und Chevrolet seit Jahren mit jeweils über 800 PS leistungsfähigen V6-Twin-Turbo-Aggregaten. Reifenpartner ist Firestone. Diese partielle Einheits-Philosophie soll die Wettbewerbsdichte hochhalten.
Das Indianapolis 500
Das Herz der IndyCar Series ist das Indianapolis 500, das jährlich Ende Mai über die berühmten 200 Runden auf dem 2,5-Meilen-Oval des Indianapolis Motor Speedway gefahren wird. Es ist mit dem Le Mans 24 Stunden und dem Monaco Grand Prix Teil der „Triple Crown of Motorsport“ – ein Titel, den bisher nur Graham Hill gewonnen hat. Über 300.000 Zuschauer kommen jeden Mai zum „Brickyard“. Qualifikation und Rennen verteilen sich über zwei Wochenenden, das Rennen selbst ist seit Jahrzehnten am Memorial Day Weekend angesetzt.
Teams und Fahrer

Die wichtigsten Teams der IndyCar Series sind Team Penske, Chip Ganassi Racing, Andretti Global und Arrow McLaren – traditionell die Top-Adressen für sieggewohnte Fahrer. Daneben gibt es etablierte Mittelfeld-Teams wie Rahal Letterman Lanigan Racing, Meyer Shank Racing und A.J. Foyt Racing.
Die Fahrer kommen aus aller Welt. Insgesamt 13 verschiedene Nationen sind in der Saison 2026 vertreten. Mit dabei ist auch Mick Schumacher, Sohn von Michael, der das Fahrzeug mit der Startnummer 47 pilotiert.
IndyCar Eckdaten
Übertragen wird die IndyCar Series in Deutschland von unserem Partnersender Motorvision+. Die Qualifying-Sitzungen sind jedoch live bei uns auf More Than Sports TV zu sehen.
Veranstalter: Penske Entertainment. 18 Rennen pro Saison. 3 Streckentypen: Ovale, Rundkurse, Stadtkurse. Chassis: Dallara DW12 (Spec). Motoren: Honda & Chevrolet (V6-Twin-Turbo, ca. 850 PS). Reifen: Firestone. Saison-Höhepunkt: Indianapolis 500 (Memorial Day Weekend).